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Publié le jeudi 03 décembre 2009
Eine Krebserkrankung bleibt nicht ohne Folgen für die Seele. Hiermit beschäftigt sich die zweite „Interdisziplinäre Fachtagung Psychoonkologie“ die am 17. Dezember stattfinden wird.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Weiterleben mit und nach Krebs: Forschungs- und Handlungsperspektiven in der psychoonkologischen Versorgung und Rehabilitation“. Sie wird organisiert von der Forschungseinheit INSIDE der Universität unter der Schirmherrschaft des Luxemburger Gesundheitsministeriums. Die Fachbeiträge kommen von universitätsinternen Forschern, aber auch von Experten aus Frankreich und Deutschland.
Im ersten Gastvortrag wird Dr. Annette Brechtel von der Universitätsklinik Heidelberg über psychoonkologische Rehabilitation sprechen. Anschlieβend wird Dr. med. Gilbert Massard, Professor für Thoraxchirurgie an der Universität Straβburg, die Rehabilitation von Krebspatienten aus Medizinersicht beleuchten.
Diplompsychologin Ulrike Völkel von der Rehabilitationsklinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster wird sich des Tabuthemas „Sexualität und Krebs“ annehmen. Dabei sollen neben psychologischen Barrieren und funktionalen Störungen, die bei Krebserkrankungen auftreten können, auch kreative Wege zu einem erfüllten Sexualleben aufgezeigt werden. Andere Tagungsthemen sind die kognitive Krankheitsverarbeitung, Schmerzbehandlung in der Palliativpflege, Biofeedback und hypnotische Techniken sowie Belastungserleben aus der Sicht der Onkologen.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und richtet sich in erster Linie an Ärzte, Krankenpfleger, Psychologen und andere Berufsgruppen, die mit Krebspatienten arbeiten. Daneben sind auch Betroffene und interessierte Laien willkommen.
Die Tagung findet am 17. Dezember 2009 von 9 bis 17 Uhr auf Campus Walferdange statt (route de Diekirch, Walferdingen, im AUDIMAX). Die Teilnahme ist kostenlos und kann als Weiterbildungsmaßnahme bescheinigt werden. Anmeldungen via E-Mail an martine.hoffmann@uni.lu oder Tel. + 352 46 66 44-6613.
Ansprechpartner für Journalisten: Dr. Martine Hoffmann, martine.hoffmann@uni.lu, + 352 46 66 44-6613
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