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Vom Hörsaal auf die Rallyepiste

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Publié le mercredi 13 avril 2011

Hugo Arellano, Student des „Master en Droit Européen“, ist der erste COSL-Sportler, den die Universität Luxemburg aktiv unterstützt.

Vor wenigen Tagen stellten der rasende Nachwuchsjurist und sein Copilot der Presse ihr Auto vor.

Das blaurote uni.lu-Logo prangt gut sichtbar auf dem feuerfesten Overall von Hugo Arellano (auf dem Foto rechts) und dem Kühler seines Ford Fiesta. Der 23-jährige Master-Student und sein Copilot Nick Huberty (19), Student des „Bachelor en Gestion“, präsentieren sich routiniert den Pressefotografen vor dem Unigebäude auf Campus Limpertsberg. Hugo Arellano, ein Luxemburger mit chilenischen Wurzeln, ist seit sechs Jahren im professionellen Motorsport aktiv. In der Klasse R2 hat er schon häufig gute Plätze belegt und wird vom „Comité Olympique et Sportif Luxembourgeois (COSL)“ unterstützt.

Die beiden jungen Männer fahren für das Team Wengler Racing aus Ettelbrück, das den Fiesta stellt und es den Sportlern so ermöglicht, an der „Ford Fiesta Sport Trophy Benelux“ 2011 sowie an den belgischen und luxemburgischen Rallye-Meisterschaften teilzunehmen. Beide haben sich übrigens nicht auf dem Campus ihrer Fakultät, sondern auf der Rennpiste kennengelernt und bringen trotz täglichem Fitness- und Fahrtraining Hörsaal und Rallyesport unter einen Hut. 

Mit einem kleinen Sponsoring-Vertrag für die Saison 2011 wird die Universität nun einen ersten COSL-Athleten unter ihren Studenten aktiv fördern. Die Universität versteht diese Geste als Auftakt und will damit zeigen, dass sie die Studierenden in den Mittelpunkt stellt und sie auch in ihren Aktivitäten auβerhalb der Lehre unterstützt. Dazu zählen insbesondere sportliche Erfolge und kulturelles Engagement, die das studentische Leben bereichern.

Der COSL hat bereits Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Universität geäuβert, sie ist aber noch nicht formalisiert. Derzeit studieren noch zwei weitere Sportler aus dem COSL-Kader an der Universität Luxemburg: der Basketballer Samy Picard und der Schwimmer Jean-François Schneiders.