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Publié le mardi 26 octobre 2010
Die Universität Luxemburg hat zum Wintersemester 2010/2011 erstmals die Schwelle der 5000 Studierenden überschritten. Allein die Zahl von Doktoranden stieg um 28 Prozent auf nun 320 Personen.
Die Universität verzeichnet zudem gut 14 Prozent mehr Master-Studierende. Insbesondere die naturwissenschaftlichen Master in Computer Science, Mathematik oder Systembiologie legten an Studierenden zu. Die Zahl der Bachelorstudierenden dagegen bleibt weitgehend unverändert. Sie machen rund 60 Prozent aller Studierenden der Universität Luxemburg aus. Drei Viertel der Bachelorstudenten haben ihr Abitur in Luxemburg gemacht.
„Masterstudierende und Doktoranden sind nahe an der Forschung und daher besonders wichtig für eine Forschungsuniversität wie unsere“, kommentierte Rektor Rolf Tarrach die Zahlen. „Die aktuelle Tendenz ist damit in Einklang mit unserer Strategie und unserem Vierjahresplan.“
Ein besonders starkes Wachstum verzeichnet die Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften, die mit über 2100 Studierenden stärkste Fakultät bleibt. Die geisteswissenschaftliche Fakultät zählt rund 1800, die naturwissenschaftliche Fakultät gut 1000 Studierende. Auffällig ist der wachsende Anteil von Teilzeitstudenten, der im Vorjahresvergleich um fast ein Fünftel auf nunmehr 772 Personen zulegte.
Abkommen mit Maastricht und Bamako (Mali)Die Vielfalt der Nationalitäten des akademischen Corps und der Studierenden gilt als wichtiger Erfolgsfaktor für Universitäten auf dem Weg zu Exzellenz in Forschung und Lehre. Zum Wintersemester lernen und leben nun Studierende aus 95 Nationalitäten auf den uni.lu-Campussen. Der Anteil der Luxemburger Studierenden bleibt mit knapp 47 Prozent stabil.
Gleichzeitig vernetzt sich die Universität immer weiter rund um den Globus. So wurden bisher Partnerschaftsabkommen mit 50 Universitäten in 15 Ländern geschlossen, darunter westeuropäische, chinesische und amerikanische Hochschulen. Hundert von insgesamt 515 Bachelor-Studenten absolvierten vergangenes Jahr ihr Auslands-Pflichtsemester auβerhalb der Nachbarländer.
„Unser Ziel ist, Studierende auf eine globalisierte Arbeitswelt vorzubereiten und unsere Universität in Forschungsbereichen wie zum Beispiel der Sytembiologie oder der Computersicherheit als internationalen Akteur zu etablieren“, erklärte Franck Leprévost, Vizerektor für internationale Beziehungen und Sonderprojekte (auf dem Bild:rechts). Erst diese Woche besiegelte die Universität Abkommen mit der renommierten Universität von Maastricht (NL) sowie mit der Universität von Bamako in Mali. In dieses Zielland der Luxemburger Entwicklungshilfe entsendet Luxemburg Dozenten, um die dortige Hocnschule in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Foto: Michel Brumat
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