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Publié le lundi 03 janvier 2011
Die Vortragsreihe „Les jeudis des sciences“ startet im neuen Jahr mit einem spannenden Thema: Am Donnerstag, den 20. Januar spricht Hilde Köster von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd über ihre Erfahrungen, wenn Kinder forschen.
Lange schon kursiert die ‚Kind-als-Forscher-Hypothese’ und wohl ebenso lange streiten sich darüber die Geister – kann man Kinder wirklich als Forscher bezeichnen? Wir haben untersucht, wie sich Kinder verhalten, wenn man sie dazu auffordert, eigenständig, selbstbestimmt und ohne Vorgaben durch die Lehrer zu experimentieren, zu bauen, zu konstruieren oder zu erfinden.
Wie reagieren sie auf dieses Angebot? „Forschen“ sie wirklich? Welche Art von Erfahrungen sammeln sie? Wie gehen sie mit diesen Erfahrungen um? Sind diese Herangehensweisen und Erfahrungen vergleichbar mit denen, die Wissenschaftler während des Forschens haben? Im Vortag werden einige interessante Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Folgerungen für die Schulpraxis vorgestellt.
- Wann? Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 17.30 Uhr
- Wo? Auditoire B02, Campus Kirchberg (6 rue Coudenhove-Kalergi, Kirchberg-Luxemburg)
Hilde Köster war im Anschluss an ihr Lehramtsstudium zunächst als Grundschullehrerin tätig, arbeitete dann als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Essen, promovierte an der Universität Hildesheim, wechselte dann an die Universität Münster und wurde 2007 als Professorin für Frühpädagogik und -didaktik mit den Schwerpunkten Naturwissenschaften, Technik und Mathematik an der Alice Salomon Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Berlin berufen.
Seit Frühjahr 2009 ist sie Professorin für Frühe Bildung und Sachunterricht am Institut für Frühe Bildung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd mit den Schwerpunkten Naturwissenschaften und Technik. Zentrale Themen ihrer Arbeit sind die Entwicklung von Konzeptionen im Bereich der Frühen Bildung, der Grundschuldidaktik sowie der Weiterbildung. Die Forschungsinteressen betreffen schwerpunktmäßig Bildungsprozesse bei Kindern während des selbstbestimmten und selbstorganisierten Lernens im naturwissenschaftlichen Bereich.
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