Page d'accueil // Université // Actualités // À la une // "D'Uni ass Deel vum Lëtzebuerger Zukunftsprogramm"

"D'Uni ass Deel vum Lëtzebuerger Zukunftsprogramm"

twitter linkedin facebook google+ email this page
Publié le mardi 08 mai 2012

In seiner Rede zur Lage der Nation am 8. Mai 2012 nahm Premierminister Jean-Claude Juncker auch zur Universität Luxemburg Stellung. Fazit: Die Uni bleibt eine Priorität der Regierung.

Die Universität in Belval, dem zukünftigen Sitz der Institution im Südwesten des Landes, habe „strikte Priorität“, unterstrich der Premierminister in seiner Rede. Es werde alles getan und auch investiert, damit die Universität wie geplant im Jahr 2014 umziehen und auf Belval, der ehemaligen Industriebrache und zukünftiger „Cité des Sciences“, ihre Türen öffnen könne.

Die Regierung investiere in die neuen Hochschulgebäude auf Belval dieses Jahr 59 Millionen Euro, im nächsten Jahr 106 Millionen und übernächstes Jahr 140 Millionen Euro. „Die Uni ist Teil des Luxemburger Zukunftsprogramms. Hier können wir nicht sparen“, so  Jean-Claude Juncker.

Auch generell dürfe an Forschung und Entwicklung nicht gespart werdenn, wenn das Land Wachstum organisieren wolle, so der Premier weiter. Einst habe die rote, erzhaltige Erde Luxemburgs Reichtum gebracht, dann waren es die so genannten Souveränitätsnischen – jetzt seien es Kompetenznischen, die nur mit Hilfe von Forschung und Innovation gefunden werden könnten.

Deshalb investiere die Regierung dieses Jahr 280 Millionen Euro in die öffentliche und private Forschung – zehnmal so viel wie noch im Jahr 2000. Zudem produziere der Forschungsektor nicht nur Zukunftsideen, sondern auch Arbeitsplätze, so der Premierminister mit Hinweis auf die rund 2500 derzeit in Luxemburg beschäftigten Forscher. Inhaltlich konzentriere sich Luxemburg auf die Bereiche Materialwissenschaften, Gesundheitstechnologien und Biomedizin.