Klimamodelle – was können sie und was nicht?
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Rund ums Klima dreht sich die nächste Amphi ouvert-Ringvorlesung zum Thema „Komplexe Systeme“ am 1. Juni um 17.30 Uhr auf Campus Limpertsberg. Gastredner ist Hans von Storch, Direktor des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht und Professor für Meteorologie an der Universität Hamburg Prof. Hans von Storch wird die Modellierstrategie in der Klimaforschung – sofern es Rekonstruktionen und Szenarien angeht – erläutern und an Beispielen besprechen. Ziel der Klimamodellierung – mit komplexen Zirkulationsmodellen – ist die Ableitung von durch externe Faktoren konditionierten Statistiken des „Wetters“ in Ozean, Atmosphäre und weiteren Komponenten des Klimasystems. Dies wird dadurch realisiert, dass zufällige zeitliche Trajektorien dargestellt werden, aus denen dann unter den üblichen Annahmen auf die konditionierten Statistiken abgeschätzt wird. Eine besondere Komplikation in diesem Zusammenhang stellt die regionale Klimamodellierung dar, weil das regionale Problem eine schlecht gestellte Randwertaufgabe repräsentiert, und daher besser als Datenassimilationsaufgabe formuliert wird.
Hans von Storch studierte Mathematik, Physik und Dänisch an der Universität Hamburg und promovierte 1979 am Meteorlogischen Institut der Universität Hamburg. Er wurde 1987 Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und 1996 Direktor am Institut für Küstenforschung des GKSS Forschungszentrums, wo er den Bereich Systemanalyse und Modellierung leitet, und Professor am Meteorologischen Institut der Universität Hamburg. --
Amphi ouvert: Klimamodelle – was können sie und was können sie nicht?
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